Wersja polska Wersja polska

Wolleeigenschaften

Schafwolle ist das Haarkleid des Schafes und wird durch Schur von gesunden, lebenden Schafen gewonnen. Die so gewonnene Wolle stellt ein zusammenhängendes Vlies dar. Nach dem Textilkennzeichnungsgesetz darf ohne Zusatz nur Schafwolle als Wolle bezeichnet werden. Unterschieden wird Schafwolle nach Herkunft und Rassen.

Das Merinoschaf gehört zur Hausschafrasse. Von dieser Rasse gewinnt man diemeiste Wolle, als Spitzenwert von einem Schaf bis zu 10 kg pro Jahr. Es handelt sich um feinste Wollen mit einer Feinheit von 15-23 µ. Die Faserlänge liegt zwischen 40-120 mm. Bei einer hoch- bis überbogigen Kräuselung ergibt sich eine weiche, voluminöse Ware. Einsatz u.a. für Bezugstoffe, Decken, Steppdecken.

Die Wolle verfügt über eine gute Wärmeisolation, hohe Feuchtigkeitsaufnahme (bis zu 35% des Eigengewichts), sie ist hautsympathisch, besitzt ausreichende Festigkeit (weniger scheuerfest), hat gute Dehnungswerte, ausgezeichnete Elastizität. Durch ihren natürlichen Feuchtigkeitsgehalt wird die elektrostatische Aufladung der Wolle erschwert. Sie ist schwerentflammbar und verfügt über gute Knittererholungswerte.

Erfahrene Schäfer kennen die heilende Wirkung von Schafwolle bei Leiden wie Ischias, Hexenschuss, Hals- und Nackenschmerzen, Rheuma, Verstauchungen, Zerrungen, Gelenksentzündungen, Muskel- und Nervenschmerzen.

Heilende Wirkung der Wolle

Die heilende Wirkung der Wolle ist altvertraut, und erlebt heute wieder ihre Renaissance.
Eine ihrer wichtigsten Eigenschaften ist es, dass sie den entstehenden Dampf und Feuchtigkeit vollständig abführt, so ist die durch die Haut verlaufende Entgiftung wirksam und intensiv.
Die Wolle leitet die überschüssige Wärme ins Freie und deckt gleichzeitig den Bedarf der Haut an frischer Luft.

Das ist wichtig, da durch die Anhäufung der Feuchtigkeit die Entgiftungsfähigkeit der Haut ständig abnimmt. Die merkwürdigste Eigenschaft der wollenen Bettwäschen besteht in ihrer temperaturausgleichenden Wirkung, die bei denjenigen, die eine Neigung zu Nierenkrankheiten aufweisen eine ausserordentlich grosse Bedeutung hat.

Bei all dem spielt das Lanolingehalt der Wolle eine sehr grosse Rolle. Die vielen Millionen lanolinbedeckten Wollfasern verbessern durch Berührung mit der Haut deren Blutversorgung, sie wirken auf den menschlichen Organismus aus und fördern deutlich die Heilung von rheumatischen und bewegungsorganischen Krankheiten.

Wir empfehlen die Wollprodukte besonders für diejenigen, die gegen Staub, Feder und Milben empfindlich sind. Die Wolle lindert und oft tilgt solche allergische Beschwerden, bzw. reduziert das Risiko solcher Erkrankungen.

Zurück